Kunst am Bau

_S7A6295 Kopie
Vor 30 Jahren habe ich in Kehl in einer Projektarbeit mich mit dem Thema „Kunst am Bau“ beschäftigt. Mit Kunst am Bau wird eine Verpflichtung insbesondere des Staates als Bauherrn verstanden, aus seinem baukulturellen Anspruch heraus einen gewissen Anteil – meist um die 1 % – der Baukosten öffentlicher Bauten für Kunstwerke zu verwenden.Beim Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch stehen jetzt als „Kunst am Bau“ Beitrag „Stationen – 4 Ansichten einer Skulptur“ des Bildhauers Christoph Mancke.
Führt zu einer spannenden Diskussion auch in der Lokalpresse. Kunst -so eine der vielen Definitionen – ist eine wesentliche Ausdrucksform für Gefühle und Gedanken, welche den Menschen bewegen. Genau dazu haben jetzt die Skulpturen in Haßloch geführt. Es wird diskutiert und gestritten. Und die Skulpturen werden auch noch verändert !
Das ist lebendige Kunst. Gut so !!!

Neujahrsempfang D64

nicoDer Netzverein D64 hatte zu seinem Neujahrsempfang am 25.2. (!!!!) eingeladen. Es kamen mehr als 100 Besucher.
Darunter auch Wirtschaftsminister und SPD Vorsitzender Sigmar Gabriel.
Nico Lumma, der D64 Co-Vorsitzende verwies in seiner Begrüßungsrede auf die sehr erfolgreiche Mitgliederentwicklung im letzten Jahr. Zwischenzeitlich sind über 350 Menschen bei D64. Obwohl der Verein SPD nahe ist, ist die Mehrheit der Mitglieder nicht in der Partei.
Einen sprunghaften Anstieg bei den Mitgliedern gab es nach der Ankündigung von Sigmar Gabriel die Vorratsdatenspeicherung wieder aufzugreifen.
Sigmar Gabriel wies in seiner kurzen Rede auf die seiner Meinung nach zwingend erforderliche Vorratsdatenspeicherung hin. Beim Thema Störerhaftung sieht er die Lösung auf europäischer Ebene.
Wichtig für Gabriel ist auch die Digitalisierung der SPD. Hier werden zurzeit Konzepte in einem offenen Prozess erarbeitet.Beim Bundesparteitag im Herbst sollen entsprechende Beschlüsse gefasst werden.
Dann gibt es -so meine Hoffnung- vielleicht einen Ortsverein 2.0.

Der Frauenanteil bei den Mitgliedern und auch bei der Veranstaltung gestern, ist ausbaufähig. Frauenförderung so Lumma steht auf der Agenda des Jahres 2015.
Danach begann der gemütliche Teil des Abends mit vielen spannenden Gesprächen. (und ein paar Getränke und Snacks)

Ich bin Mitglied bei D64.

Archäologie – live in Mannheim

2015-02-24 07.20.12 KopieAm ehemaligen Uni Parkplatz im Quadrat B6 wird gerade gebuddelt.

Wunderschöne Reste der Festmauer wurden freigelegt. Unsere Reiss-Engelhorn Museen sind gerade dabei das zu dokumentieren. Dann wird das alles wieder zugemacht.

Beim nächsten Gebäudeabriss kann das dann wieder betrachtet werden.

In den Dimensionen der Archäologie ist das morgen 😉

2015-02-24 13.07.44 Kopie

Open Data Hackday in Mannheim

hackday

Erster Mannheimer Hackday am 21.02.2015 im Zeitraumexit.
Schon spannend was an einem Tag in entspannter Atmosphäre alles erstellt wurde:

  • Open Street Map Karte für Sudan erstellt
  • Pünktlichkeits App für RNV
  • Wikipedia Analyse Tool
  • Click that hood – Baden-Württemberg (Wer kennt alle Land- und Stadtkreise in BW ?)
  • Open Street Map Karte für Sudan erstellt
  • Navigationssystem für Behinderte

Sehr professionell die Hacker, sehr routiniert die Präsentationen.

Freue mich schon auf die Veranstaltung 2016.

Am Ende durfte ich noch kurz über das Open Data Projekt Mannheim berichten. Das ist glaube ich ganz gut angekommen. Wir werden auch in der Projektphase alle Ergebnisse als Open Data zur Verfügung stellen. Und werden auch sehr gerne mit
Metropolregion zusammenarbeiten.

Ein besonderer Dank an Oliver Rack für die sehr gute Organisation.

Stop Folter – Free Raif

stopp_folterFolter ist grausam und unmenschlich.
Hier ein Text von Amnesty International über den Blogger Raif Badawi, der aufgrund seiner kritischen Berichterstattung zu 1.000 Stockschläge verurteilt wurde.

„Raif Badawi ist am 9. Januar öffentlich gefoltert worden. Der saudi-arabische Aktivist erhielt auf einem Platz vor der Al-Jafali-Moschee in Jeddah 50 Hiebe. Die noch gegen ihn ausstehenden 950 Stockschläge könnten im Laufe der kommenden Wochen vollstreckt werden.

Raif Badawi hat am 9. Januar die ersten 50 Stockschläge erhalten. Laut Augenzeug_innen führte man ihn nach den Freitagsgebeten in Fußfesseln aus einem Bus auf einen öffentlichen Platz vor der Moschee. Umringt von Zivilpersonen und einigen Sicherheitsbeamt_innen versetzte man ihm 50 aufeinanderfolgende Stockschläge auf den Rücken und die Beinen. Die Tortur dauerte etwa 15 Minuten. Anschließend wurde er mit dem Bus wieder abtransportiert.
Es wird befürchtet, dass Raif Badawi bereits innerhalb der kommenden zwei Wochen die nächsten Peitschenhiebe erhalten wird. Gemäß dem gegen ihn erlassenen Urteil soll eine Sitzung nicht mehr als 50 Hiebe umfassen. Zwischen den Sitzungen ist eine Pause von mindestens einer Woche einzuhalten. Auspeitschung verstößt gegen das völkerrechtliche Verbot von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung.
Raif Badawi war am 7. Mai 2014 vom Strafgericht in Jeddah zu zehn Jahren Haft und 1000 Stockschlägen verurteilt worden. Des Weiteren wurde ihm ein anschließendes Reiseverbot von zehn Jahren, ein Verwendungsverbot für Medienkanäle und eine Geldstrafe von einer Million Saudi-Riyal (etwa 195 000 Euro) auferlegt. Er war wegen der Gründung der Website der „Saudi-Arabischen Liberalen“ und „Beleidigung des Islams“ schuldig gesprochen und verurteilt worden. Die Website wurde auf Anordnung des Gerichts geschlossen. Am 1. September bestätigte das Berufungsgericht in Jeddah das Urteil.“

Stockschläge gegen Blogger stoppen!
Weiter Infos hier.

Twitter im Team

Bisher konnten Benutzer einen Twitter Account nur mit einem gemeinsamen Passwort nutzen. Das ist jetzt vorbei. Jetzt ist es möglich mehrere Twitter Benutzer einem Account zuzuordnen. Damit können in Unternehmen endlich professionelle Redaktionsstrukturen aufgesetzt werden.